Meine Bilder gestalte ich mit Öl und Acrylfarbe auf Leinwand. Für besondere Effekte benutzte ich verschiedene Papierarten, wie aus Zeitungen und Hefte, Sand, Gipsbinden, was eine Mischtechnik ergibt. Die Idee zum Himmelfensterbild «die Nacht» entstand 2005 vor meinen Augen in einer Nacht.

Die Nacht, in die Tiefe gehend, weit und offen, öffnet die Welt für das Unergründliche, weitet die Gedanken und die Gefühle und lässt den Blick ins Freie des Universums gleiten, mit all seiner Grösse und Geheimnisse, was mich mit Ehrfurcht und Dankbarkeit erfüllt.
Die Nacht führt uns in einen Zustand der Ungebundenheit, lässt uns in das Unbewusste eintauchen und erleben. Sie lässt die Begegnungen mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu. Träume und Visionen zeigen sich in ihr und verbinden sich mit dem täglichen Leben. Bewusstwerdung. Es ist Zeit.

Die Erde, die Natur mit all ihren Kreaturen, den Rhythmus, ihre Schönheit zu sehen, zu respektieren und zu bewahren.

Während des Tages, der Mensch in voller emsiger Beschäftigung, im Streben nach immer mehr, was ihn dazu führt, die Nacht zum Tag zu machen, kann die Weite des Alls nur erahnen, im All, wo die Schöpferkraft, als Gott, Allah, Jehova, wirkt.
Ein Licht in der Dunkelheit, Mond, Sterne, ein Kerzenschein hilft uns, uns nicht verloren zu fühlen, es gibt uns ein Gefühl der Geborgenheit, denn die Seele braucht Licht. Der Mond, die Sterne und die Sonne, ihr Licht, sind ein Geschenk von der Schöpferkraft. Dieses Geschenk verbindet alles!

So sehe ich, dass die Kräfte der Nacht dem Tag gleich ist. Wir brauchen beide Seins Zustände……

Was mich sehr fasziniert, ist die Dämmerung, eine Schwelle, die von einem Seins Zustand in den andern führt. Das Bild «in der Dämmerung» entstand aus diesem Beweggrund.

     Die Nacht
     Raum und Zeit
     Zellen der Schöpfung
     In der Dämmerung
     Aurora
     Aurolina
     Tag, Nacht, Dämmerung
     Leo

So entstanden meine ersten Himmelfensterbilder, im Jahr von Einstein, ich wurde erst später davon inne.